Übliche Rubriken
- Warm: Currywurst, Bratwurst im Brötchen, Frikadellenbrötchen, Leberkässemmel, Schnitzelbrötchen, Panini.
- Kalt: belegte Brötchen mit Käse, Schinken oder Ei, Fischbrötchen, Mettbrötchen, Wraps.
- Frühstück: Brötchen mit Ei, Speck oder Käse, bis zum Vormittag.
- Specials des Hauses oder des Monats.
- Menüs: Hauptprodukt, Beilage und Getränk.
- Getränke.
Hast du mehr als zwanzig Produkte, bring Ordnung hinein: warm und kalt oder nach Hauptbelag (Schwein, Rind, Geflügel, Fisch, vegetarisch). Wenn die Gäste die ganze Liste lesen müssen, um das Thunfischbrötchen zu finden, bewegt sich die Schlange nicht mehr.
Zwei Größen, zwei Spalten
| halb | ganz | |
|---|---|---|
| Baguette Hähnchen-Curry | 4,80 | 7,90 |
| Baguette Schinken-Käse | 4,20 | 6,90 |
| Baguette Ei und Kresse | 3,90 | 6,40 |
Beispielpreise in Euro. Der Spaltentitel steht einmal oben in der Rubrik. Haben deine Brote eine feste Länge, nimm sie als Spaltentitel („15 cm“ und „30 cm“): Das versteht jeder, und es gibt keine Diskussion darüber, was als groß gilt. Bei Pommes oder Currywurst funktioniert dieselbe Tabelle mit „klein“ und „groß“.
Weißt du nicht, was du verlangen sollst, zeigt der Ratgeber zum Kalkulieren der Preise, wie du es aus dem ableitest, was dich jedes Brötchen kostet.
Brot und Extras
Ein Hinweis unter der Rubrik beantwortet fast jede Frage:
Vollkorn +0,30 · Glutenfreies Brötchen +1,20 · Extra Käse +0,80 · Spiegelei +1,00 · Ketchup oder Mayo +0,50
- Brotsorten: Weizen, Vollkorn, Roggen, Laugenstange, Kaiserbrötchen, Baguette, Ciabatta, Wrap, glutenfrei. Ändern sie den Preis, gehören sie in den Hinweis; wenn nicht, sag einfach, dass man wählen kann.
- Getoastet oder nicht, wenn du fragst.
- Glutenfreies Brot, mit dem Hinweis auf Spuren, wenn du Kreuzkontamination nicht ausschließen kannst.
Frühstück und Menüs
Das Menü (Hauptprodukt, Beilage und Getränk zu einem Preis) ist im Imbiss Standard: Currywurst mit Pommes und Cola, Schnitzelbrötchen mit Getränk. Bietest du eins an, führ es als eigenes Produkt, mit Festpreis, Inhalt und Gültigkeit: „Currywurst-Menü · Currywurst, Pommes und ein Getränk 0,33 l · 9,50“.
Dasselbe gilt fürs Frühstück: belegte Brötchen, Rührei und ein Kaffee, mit der Uhrzeit, bis zu der es gilt: „Frühstück · bis 11 Uhr“. Wechselt ein Angebot jede Woche, ist eine Tafel oder eine Story in den sozialen Netzwerken billiger als ein Neudruck.
Regionale Namen
Viele Imbissklassiker haben einen eigenen Namen, den man außerhalb ihrer Gegend nicht versteht. Behalte den Namen und erklär ihn in der Beschreibung:
- Currywurst: Bratwurst in Scheiben mit Currysoße und Currypulver; in Berlin oft „mit“ oder „ohne Darm“.
- Leberkässemmel: warmer Leberkäse im Brötchen, in Bayern und Österreich ein Klassiker.
- Mettbrötchen: rohes, gewürztes Schweinehack mit Zwiebeln; im Osten auch „Hackepeter“.
- Bánh mì: vietnamesisches Baguette mit Schweinefleisch, eingelegter Karotte, Koriander und Chili.
Auch beim Brötchen selbst: Semmel, Schrippe, Weckle oder Rundstück. Nimm das Wort deiner Region. Hast du viele Touristen, erklärt der Ratgeber zum Übersetzen der Speisekarte, welche Namen du so lassen solltest, wie sie sind.
Allergene im Imbiss
- Gluten: fast immer im Brot und in der Panade (Schnitzel, Backfisch, Chicken Nuggets).
- Eier: Eiersalat, Mayonnaise, Remoulade, Brioche und Panade.
- Milch: Käse und Butter, aber auch Milchbrötchen, Toast und manche Wurst.
- Fisch: Thunfisch, Matjes, Bismarckhering, Räucherlachs.
- Krebstiere: Krabbenbrötchen mit Nordseekrabben.
- Sesam: Sesambrötchen, Bagels und viele Burger-Buns.
- Senf: die Bratwurst mit Senf, Remoulade, Dressings und manche Mayonnaise.
- Sellerie: Currysoße, Fleischsalat und viele Würste.
Wurst und Aufschnitt sind von Hersteller zu Hersteller verschieden: Salami, Fleischwurst oder Leberkäse können Milch, Soja oder Gluten enthalten. Prüf jedes Datenblatt. Dazu kommen die Zusatzstoffe, die du in Deutschland ebenfalls kennzeichnest, meist mit Ziffern und Fußnote: Gepökelte Wurst ist „mit Konservierungsstoff“, Brühwurst oft „mit Phosphat“, manche Currysoße „mit Geschmacksverstärker“. Und ein gemeinsamer Grill oder Toaster trägt Spuren von einem Brötchen zum nächsten: Toastest du das glutenfreie Brot darauf, ist es nicht mehr glutenfrei.
Vorab verpackte Brötchen sind ein eigener Fall. In Deutschland braucht alles, was du vorab einpackst und zur Selbstbedienung in die Kühltheke legst, ein Etikett mit Bezeichnung und vollständigem Zutatenverzeichnis, die Allergene hervorgehoben. Was du über die Theke reichst, gilt als lose Ware: Da genügt die Allergeninformation auf der Karte, auf einem Aushang oder mündlich mit schriftlicher Dokumentation. Im Zweifel frag die Lebensmittelüberwachung deines Kreises. Mehr im Ratgeber zu Allergenen auf der Speisekarte.
Format und Stil
- Plakat in DIN A3 oder Bildschirm im 16:9-Format hinter der Theke: Gewählt wird mit Blick auf die Wand.
- DIN A4 auf den Tischen.
- Wickelfalz für die Tüte und für telefonische Bestellungen, mit der Nummer auf der Vorderseite.
- Post oder Story für das Brötchen des Monats.
Der Stil der Vorlage ist Libreta, wie von Hand geschrieben. Cartel wirkt wie ein modernes Plakat, Pizarra passt zum Angebot des Tages und Barra zur klassischen Imbissbude. Mehr Beispiele bei den Speisekarten-Vorlagen.
So geht’s in MenuDesign
Öffne die Vorlage für den Imbiss, füg deine Brötchen mit beiden Größen hinzu, pass den Hinweis zu Brot und Extras an, markiere die Allergene und lade das PDF oder das A3-Plakat herunter. Kostenlos, ohne Anmeldung und in deinem Browser gespeichert.
Häufige Fragen
Wie gebe ich zwei Größen an?
Mit zwei Preisspalten, etwa „halb“ und „ganz“ beim Baguette oder „klein“ und „groß“ bei Pommes, und dem Spaltentitel einmal oben in jeder Rubrik. Gibt es ein Produkt nur in einer Größe, lass die andere Spalte leer.
Kann ich glutenfreies Brot anbieten?
Ja, aber achte auf Kreuzkontamination: eigenes Brett, eigenes Messer, eigener Toaster und eigener Grill. Kannst du das nicht garantieren, sag es auf der Karte: „Glutenfreies Brötchen; kann Spuren enthalten“.
Wie beschreibe ich Brötchen mit vielen Zutaten?
Mit einem kurzen Namen und dem Belag in der Beschreibung, immer in derselben Reihenfolge: Hauptbelag, Käse, der Rest und die Soße. „Schnitzelbrötchen: Schweineschnitzel, Gouda, Salat, Tomate und Remoulade im Kaiserbrötchen“.
Brauchen vorab verpackte Brötchen ein Etikett?
In Deutschland ja, wenn sie zur Selbstbedienung angeboten werden. Belegte Brötchen, die du vorab einpackst und in die Kühltheke legst, aus der sich der Gast selbst nimmt, brauchen ein Etikett mit Bezeichnung, Zutatenverzeichnis mit hervorgehobenen Allergenen, Haltbarkeitsdatum und deinem Namen mit Anschrift (§ 4 LMIDV). Gibst du sie über die Theke aus, gelten die Regeln für lose Ware.