Typische Rubriken
Eine Barkarte wird im Stehen gelesen, an der Theke oder in Eile. Wenige Rubriken, alle sehr klar:
- Snacks zum Bier: Oliven, Nüsse, Brezeln, Chips, Soleier.
- Kleine Gerichte oder Tapas: das Herz der Karte, von der Frikadelle bis zum Flammkuchen.
- Frittiertes und zum Teilen: Calamari, Chicken Wings, Pommes mit Topping, Nachos, wenn du viel davon hast.
- Brötchen, Toasts und Burger.
- Getränke: Bier vom Fass, offene Weine, alkoholfreie Getränke.
- Desserts, falls du welche anbietest.
Wenn du jeden Tag Gerichte außerhalb der Karte hast, ergänze eine Rubrik „Tagesgerichte“ oder nimm eine eigene Tafel. So musst du die Karte nicht für ein einziges Tagesgericht neu drucken.
Klein oder zum Teilen: Preise in Spalten
Genau das macht eine Barkarte in Word so mühsam. Die Lösung sind Preisspalten mit Beschriftung:
| Klein | Zum Teilen | |
|---|---|---|
| Calamari fritti | 7 | 13 |
| Bratkartoffeln mit Speck | — | 7,50 |
| Chicken Wings | 7,50 | 14 |
Beispielpreise in Euro. In einer Tapas-Bar funktioniert das Gleiche mit drei Spalten: „Tapa“, „Halbe Portion“ und „Ganze Portion“.
- Die Beschriftung steht einmal, oben in der Rubrik.
- Gibt es ein Gericht in einer Größe nicht, setz einen Strich.
- Misch in einer Rubrik keine Gerichte mit Spalten und Gerichte mit einem einzelnen Preis ohne Beschriftung: Verschieb sie in eine andere Rubrik.
Sag, wie groß eine Portion ist
„Zum Teilen“ bedeutet nicht in jeder Bar dasselbe. Nenn die Menge, wenn es hilft: „8 Stück“, „für zwei“, „200 g“. Das erspart Diskussionen und hilft den Gästen, die richtige Menge zu bestellen.
Getränke
Ist die Getränkeliste kurz, kommt sie mit auf dieselbe Karte. Größen und Preise müssen klar sein: 0,3 l und 0,5 l Bier, 0,2 l Wein, 4 cl Schnaps, ein Gin Tonic. In Deutschland steht bei jedem offenen Getränk die Menge, und nach dem „Apfelsaftgesetz“ (§ 6 Gaststättengesetz) darf mindestens ein alkoholfreies Getränk, auf den Liter gerechnet, nicht teurer sein als das billigste alkoholische. In Österreich müssen es zwei kalte alkoholfreie Getränke sein. Hast du viele Weine oder Craft-Biere, gehören sie auf eine eigene Karte: Sieh dir die Ratgeber zur Weinkarte und zur Bierkarte an.
Brötchen und Burger
Hier hängt der Preis meist vom Brot ab. Auch hier helfen Spalten: „Brötchen“ und „Baguette“ oder „Halb“ und „Ganz“. In die Beschreibung kommt nur, was drin ist: „Backfisch, Remoulade und Eisbergsalat“. Wechselt das Brot (hell, Vollkorn, glutenfrei auf Wunsch), sag es einmal im Hinweis der Rubrik statt bei jedem Gericht.
Typische Fehler auf Barkarten
- Mit Kuli korrigierte Preise oder Aufkleber darüber.
- Spalten ohne Beschriftung: Die Gäste wissen nicht, ob 7 die kleine Portion ist oder die zum Teilen.
- Gerichte, die es nicht mehr gibt und die das Personal jedes Mal mündlich streichen muss.
Design, das in einer Bar funktioniert
- Barra (Kneipen-Charme, schmale Schrift) ist das Design der Vorlage.
- Riviera, Cartel und Vermut wirken moderner oder südländischer.
- Pub ist für ein britisches oder irisches Pub gemacht.
- DIN A4 in einer Klarsichthülle für die Tische, ein DIN-A3-Plakat hinter der Theke und ein 16:9-Bildschirm für den Fernseher: alles aus demselben Inhalt.
Allergene an der Theke
Die Klassiker haben es in sich: Frikadellen (Gluten, Eier, oft Senf), Schnitzel (Gluten, Eier, oft Milch in der Panade), Backfisch (Fisch, Gluten und oft Eier oder Milch im Teig), Obatzda (Milch), Rollmops (Fisch, oft Senf). Und eine gemeinsame Fritteuse kann Spuren von Gluten oder Fisch an die Pommes weitergeben. Markier die Allergene Gericht für Gericht; der Ratgeber zu Allergenen auf der Speisekarte erklärt, wie. In Deutschland kommen die Zusatzstoffe dazu: Cola ist „koffeinhaltig“, Tonic „chininhaltig“, und beides steht als Fußnote auf der Karte.
In MenuDesign erstellen
Öffne die Vorlage für die Barkarte, mach ein Foto deiner aktuellen Karte oder füge den Text ein. Prüf, dass jeder Preis in seiner Spalte steht, markier die Allergene und lade das PDF herunter. Kostenlos, ohne Konto und in deinem Browser gespeichert, wenn du das nächste Mal einen Preis änderst.
Häufige Fragen
Wie zeige ich zwei Portionsgrößen auf der Karte?
In Preisspalten, mit der Beschriftung oben in jeder Rubrik: „Klein“ und „Zum Teilen“ oder in einer Tapas-Bar „Tapa“, „Halbe Portion“ und „Ganze Portion“. Gibt es ein Gericht in einer der Größen nicht, setz einen Strich.
Darf ich an der Theke und am Tisch unterschiedliche Preise verlangen?
Ja, wenn es vor der Bestellung klar ist: in einer eigenen Spalte oder mit einem gut sichtbaren Hinweis. Die Gäste dürfen es nicht erst auf der Rechnung merken. Ein Servicezuschlag gehört in Deutschland schon in den Preis: Auf der Karte stehen Endpreise inklusive Mehrwertsteuer und Bedienungsgeld (PAngV).
Welches Design passt zu einer Bar?
Barra mit dem Charme einer klassischen Kneipe ist das Design der Vorlage. Riviera, Cartel und Vermut passen auch sehr gut in Bars, und Pub ist für ein britisches oder irisches Pub gemacht.