Eine Menükarte für ein Familienessen
Eine Taufe hat weniger Gäste, weniger Gänge und weniger Förmlichkeit als eine Hochzeit. Meist gibt es nach dem Gottesdienst ein Mittagessen im Restaurant, im Gasthaus, in einem Saal oder zu Hause, oft mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Die Menükarte passt sich diesem Ton an: kurz, klar und ruhig im Design. Sie eignet sich genauso für Erstkommunion, Konfirmation oder eine Willkommensfeier.
Was auf die Karte gehört
Von oben nach unten:
- Der Name des Kindes, am größten: „Emil“.
- „Taufe“, darunter.
- Die Überschrift und das Datum: „Menü“ und „Sonntag, 6. Juni 2027“.
- Die Gerichte in der Reihenfolge, in der sie kommen: Vorspeisen zum Teilen oder Suppe, Hauptgang und Dessert.
- Die Getränke in einer Zeile: „Sekt, Wein, Bier, Saft und Wasser“.
- Unten der Name des Lokals und ein Dank: „Danke, dass ihr mit uns feiert“.
Wenn du möchtest, können die Namen der Eltern oder der Paten in die Dankeszeile. Mehr braucht es nicht.
Ein kurzes Menü liest sich besser
Mit drei oder vier Rubriken und ein bis drei Gerichten in jeder hat die Karte Luft. Ein paar Richtlinien:
- Kurze Namen: „Räucherlachs auf Blinis“, „Kalbsbraten mit Spätzle“. Die Karte ist 99 mm breit.
- Vorspeisen zum Teilen in einer Rubrik: „Für den Tisch“.
- Ein einziger Hauptgang, der mit dem Lokal abgesprochene.
- Die Torte, mit ihrem Namen oder einfach „Tauftorte“. Gibt es am Nachmittag Kaffee und Kuchen, reicht dafür eine Zeile.
Babys und Kinder am Tisch
Bei einer Taufe sind meist andere Babys und kleine Kinder dabei. Wenn das Lokal für sie etwas anderes kocht (einen Brei, einen Kinderteller), ergänze am Ende eine Rubrik mit eigener Überschrift, zum Beispiel „Für die Kleinen“. Und frag nach Allergien, wenn du die Einladungen verschickst: Bei kleinen Kindern sind Allergien gegen Milch und Eier häufig.
Allergene
Die Pflicht zur Allergeninformation liegt bei dem, der kocht; trotzdem kannst du die Allergene auf die Karte schreiben, damit niemand fragen muss. Lass sie dir vom Restaurant oder Caterer schriftlich geben, Gericht für Gericht, und markiere sie mit Ziffern oder Icons und der Legende unten. In Österreich sind die Buchstaben A bis R üblich, aber keine Pflicht: Icons oder die Namen der Allergene gehen genauso.
Bei einem typischen Taufessen kommen vor allem diese vor: Gluten in Blinis, Brot, Spätzle und allem Panierten; Fisch im Räucherlachs; Milch in Kartoffelpüree, Rahm- und Buttersoßen; Weichtiere, wenn es Meeresfrüchte gibt; Sulfite in Wein, Sekt und Soßen mit Wein; und Gluten, Eier und Milch in der Torte. Auch Bier enthält Gluten.
- DIN-lang-Karte (99 × 210 mm), eine pro Blatt, für eine Druckerei; oder DIN lang · drei pro Blatt, drei Karten auf einem A4-Blatt im Querformat, zum Drucken zu Hause oder im Copyshop.
- Karton mit 250 bis 300 g/m², wenn dein Drucker ihn verarbeitet. Sonst sieht auch Papier mit 160 bis 200 g/m² in der Tischmitte gut aus.
- In Originalgröße drucken und bei drei pro Blatt die Schnittmarken einschalten. Mit einer Schneidemaschine oder einem Hebelschneider schneiden.
- Das PDF hat 300 dpi, bereit für die Druckerei.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist A4 das Standardformat: Drei DIN-lang-Karten passen auf jeden handelsüblichen Bogen, und im Copyshop kannst du dickeren Karton wählen, als dein Drucker zu Hause schafft.
Bei runden Tischen lässt sich eine Karte in einem kleinen Ständer oder Rahmen in der Mitte von jedem Platz aus lesen.
Design
Die Vorlage nutzt das Design Nórdico: klar, luftig und mit einer einzigen Akzentfarbe. Botánico passt schön in den Frühling, und Sobremesa zu einem Mittagessen im klassischen Restaurant. Die Akzentfarbe kannst du an Deko oder Einladungen anpassen: ein sanftes Blau, ein Salbeigrün, ein Sandton.
Mit MenuDesign erstellen
Öffne die Vorlage für die Taufe, ändere Name, Datum und Gerichte, markiere die Allergene und lade das PDF herunter. Wenn die Feier größer wird, findest du im Ratgeber zur Menükarte für die Hochzeit mehr Ideen zu Papier und Schnitt. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Häufige Fragen
Was gehört auf eine Menükarte zur Taufe?
Der Name des Kindes, groß; darunter „Taufe“, eine Überschrift („Menü“) und das Datum. Dann die Gerichte in der Reihenfolge, in der sie serviert werden, und die Getränke. Unten der Name des Lokals oder eine Zeile Dank.
Brauche ich eine Menükarte für jeden Gast?
Nein. Bei einem Familienessen sehen ein oder zwei Karten pro Tisch, in der Mitte, schön aus und sparen Papier. Wenn ihr wenige seid und ein Andenken möchtet, kostet eine pro Gast auch nicht viel: Drei passen auf ein Blatt.
Und wenn die Tauffeier zu Hause stattfindet?
Die Karte funktioniert genauso: Schreib die Gerichte auf, die du servierst, und wenn ein Caterer kommt, frag ihn nach den Namen und Allergenen jedes Gerichts. Statt des Lokalnamens kann unten einfach ein Dankeschön stehen.