Nach Betriebsart

Karte für Strandbar und Beachclub

Gäste in Eile, in Badesachen und oft aus dem Ausland. Eine Strandbar-Karte muss in der prallen Sonne lesbar sein, den Sand überstehen und in mehr als einer Sprache funktionieren.

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Illustration zum Ratgeber: Karte für Strandbar und Beachclub

Typische Rubriken

  1. Fischbrötchen und Frittiertes: Matjes- und Krabbenbrötchen, Backfisch, Calamari, Garnelen.
  2. Vom Grill: Bratwurst, Fisch des Tages, Garnelenspieße, Burger.
  3. Platten zum Teilen, pro Person: Fischplatte, Grillplatte.
  4. Frisch und leicht: Salate, Bowls, Wraps.
  5. Snacks: Pommes, Nachos, Flammkuchen.
  6. Desserts und Eis.
  7. Getränke: Bier, Radler, Aperol Spritz, Hugo, Bowle, Frozen Cocktails, Limonaden.

Am Strand sind die Getränke genauso wichtig wie das Essen. Wenn du viel an die Liegen und Strandkörbe servierst, ist eine eigene Getränkekarte, kurz und im kleinen Format, leichter zu verteilen und zu lesen als die ganze Karte.

Portionen, halbe Portionen und Tagespreis

  • Ganze und halbe Portionen: zwei Spalten („Halbe“ und „Ganze“) für das Frittierte, das am häufigsten geteilt wird.
  • Spieße pro Stück, mit der Zahl der Garnelen pro Spieß, auch wenn sie nur ungefähr stimmt.
  • Fisch des Tages: Verkaufst du ihn nach Gewicht, nenn den Preis pro 100 g und sag, dass es das Gewicht vor dem Garen ist. Schreibst du „Tagespreis“, müssen die Gäste den Preis vor der Bestellung erfahren, zum Beispiel von der Tafel. Der Ratgeber zur Speisekarte fürs Fischrestaurant erklärt das ausführlich.
  • Platten pro Person, mit der Mindestanzahl und der Wartezeit im Hinweis der Rubrik.
  • Karaffen: Hugo, Bowle oder Weinschorle mit zwei Spalten, „Glas“ und „Karaffe“, und der Größe der Karaffe in der Beschreibung (zum Beispiel 1 l).

Wenn du nicht sicher bist, was eine Portion kosten soll, zeigt der Ratgeber Speisekarte: Preise kalkulieren, wie du das aus deinen Kosten berechnest.

Theke, Tisch und Liege

Viele Strandbars verlangen je nach Platz unterschiedliche Preise. Das ist in Ordnung, solange es angekündigt ist: Die Zahl, die der Gast sieht, ist die Zahl, die er zahlt. Am klarsten sind zwei Preisspalten („Theke“ und „Liege“) mit Endpreisen, in denen jeder Aufschlag schon steckt. Der Ratgeber zu den Vorschriften für die Speisekarte erklärt, was auf der Karte stehen muss.

Eine Karte für Urlauber

An der Küste und an den Seen lesen viele Gäste kein Deutsch. Zwei Möglichkeiten:

  • Zweisprachig: die zweite Sprache unter jedem Gericht, in kleinerer Schrift. Personal und Gast zeigen auf dieselbe Zeile.
  • Eine Karte pro Sprache, in derselben Reihenfolge und mit denselben Preisen, wenn viele Gäste aus einem Land kommen.

Gerichte mit eigenem Namen behalten ihn, mit einer Erklärung: „Matjesbrötchen – Mild-cured herring in a bread roll with onions“. Bei Radler, Bowle oder Hugo genauso. Mehr Ideen in Speisekarte übersetzen.

Allergene in der Strandbar

  • Fisch: Backfisch, Matjes und Bismarckhering, alle Fischbrötchen, Salate mit Thunfisch.
  • Weichtiere: Calamari, Pulpo, Miesmuscheln.
  • Krebstiere: Garnelen, Nordseekrabben, Scampi.
  • Gluten: das Mehl oder der Backteig beim Frittierten, die Brötchen, der Flammkuchenteig.
  • Eier: Remoulade, Mayonnaise, Aioli, manche Backteige.
  • Sulfite: Wein, Weinschorle, Bowle, Hugo und oft der Weinessig in Marinaden.

Die Fritteuse ist der heikle Punkt. Frittierst du Fisch und Calamari im selben Öl, kann jedes Spuren des anderen enthalten; frittierst du auch Pommes oder Paniertes, Spuren von Gluten, Ei oder Milch. Sag es in einem Hinweis.

Fisch, den du roh oder mariniert servierst (Matjes, Lachstatar, Ceviche), muss nach dem EU-Hygienerecht vorher tiefgefroren worden sein, damit Parasiten absterben, außer eine Ausnahme greift. Lass dir das vom Lieferanten bestätigen und heb die Nachweise auf.

Eine Karte, die den Strand übersteht

  • Laminiert oder in einer Hülle: Sonne, Sand, Sonnencreme und nasse Hände.
  • Große Schrift und starker Kontrast: Sie muss in der prallen Sonne lesbar sein, auch mit Sonnenbrille.
  • DIN A4 oder schmale A4 auf den Tischen, DIN A5 für die Getränkekarte an den Liegen, ein DIN-A3-Plakat an der Theke und ein 16:9-Bildschirm, wenn du einen Fernseher hast. Mehr in Speisekarten-Formate.
  • Post oder Story, um den Grillabend am Sonntag oder die Live-Musik am Nachmittag anzukündigen.

Die Karte ändert sich jede Saison. In deinem Browser gespeichert, passt du im nächsten Sommer nur Preise und Gerichte an. Der Ratgeber zur Sommerkarte hat mehr Ideen für diese Monate.

Format und Design

Das Design der Vorlage ist Chiringuito, mit Strandschrift und Sonnenuntergangs-Orange. Marinero passt, wenn deine Küche Richtung Fisch geht, Azulejo für ein ruhigeres Mittelmeer-Gefühl und Tiki, wenn Cocktails die Hauptrolle spielen. Mehr Beispiele in den Speisekarten-Vorlagen.

In MenuDesign erstellen

Öffne die Vorlage für die Strandbar, ergänze deine Platten und Getränke, markier die Allergene und füg eine zweite Sprache für Urlauber hinzu. Lade das PDF für die Tische und die A5-Karte für die Liegen herunter. Kostenlos, ohne Konto und in deinem Browser gespeichert für den nächsten Sommer.

Häufige Fragen

Darf ich an der Liege oder im Strandkorb mehr verlangen als an der Theke?

Ja, solange die Gäste es vor der Bestellung wissen. Am klarsten sind zwei Preisspalten („Theke“ und „Liege“), denn in Deutschland müssen auf der Karte Endpreise stehen, inklusive aller Zuschläge (Preisangabenverordnung). Ein Aufschlag, der erst auf der Rechnung auftaucht, ist nicht erlaubt.

Wie gebe ich den Preis für eine Fischplatte zum Teilen an?

Pro Person, mit der Mindestanzahl: „Preis pro Person · ab 2 Personen“. Ergänze die ungefähre Wartezeit, denn am Strand rechnet niemand damit, 25 Minuten zu warten.

In welchen Sprachen sollte die Karte sein?

Das hängt von deinen Gästen ab. An Nord- und Ostsee sind Englisch, Dänisch, Niederländisch oder Polnisch häufig. Eine zweisprachige Karte mit der zweiten Sprache unter jedem Gericht deckt die meisten Fälle ab. MenuDesign kann der Karte eine zweite Sprache hinzufügen; prüf die Übersetzung immer vor dem Druck.