Formate und Druck

Welches Format passt zur Speisekarte deines Restaurants?

Das Format verändert, wie sich die Karte liest, wie viel Platz sie auf dem Tisch braucht und was der Druck kostet. Dieser Ratgeber hilft dir bei der Entscheidung, ohne dass du etwas neu machen musst.

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Illustration zum Ratgeber: Welches Format passt zur Speisekarte deines Restaurants?

Vergleichstabelle

Format Größe Ideal für Zu beachten
DIN A4 210 × 297 mm Speisekarte in Hülle oder Mappe Braucht auf kleinen Tischen Platz
US Letter 216 × 279 mm Nur für Drucke in den USA oder Kanada Etwas breiter und kürzer als A4
Schmale A4 140 × 297 mm Kurze oder mittlere Karten, Desserts, offene Weine Nur eine Spalte
DIN A5 148 × 210 mm Mittagstisch, Dessertkarte, Terrasse und Biergarten Wenig Platz: kurz halten
Zwei A5 pro Blatt 2 × A5 auf einem A4 quer Ein Tagesmenü, das jeden Tag gedruckt wird Nur einseitig; muss geschnitten werden
A3-Plakat 297 × 420 mm Wand, Schaufenster, Kundenstopper an der Tür Nicht für den Tisch
Heft A4 geschlossen, gefaltete A3-Bögen Lange Karten, mit Weinen, gehobene Küche Seitenzahl durch vier teilbar
Wickelfalz A4 quer, dreifach gefaltet Außer-Haus, Lieferdienst, kurze Karten Sechs schmale Felder
Post 4:5 1080 × 1350 px Instagram und Facebook Nur eine Seite
Story 9:16 1080 × 1920 px Storys und WhatsApp-Status Nur eine Seite
Bildschirm 16:9 1920 × 1080 px Fernseher im Lokal, Monitor an der Theke Wird aus der Entfernung gelesen: wenige Gerichte

Entscheide mit drei Fragen

1. Wie viele Gerichte hast du? Wenn deine Karte in gut lesbarer Schriftgröße auf ein DIN A4 passt, mach es nicht kompliziert. Wenn du die Schrift verkleinern musst, damit alles draufpasst, steig auf ein beidseitig bedrucktes A4 oder ein Heft um. Ist sie kurz, wirkt eine schmale A4 oder ein DIN A5 durchdachter als ein halb leeres A4.

2. Wie oft ändert sie sich? Was sich täglich ändert (der Mittagstisch), verlangt günstiges Papier und ein Format, das sich schnell drucken lässt, etwa zwei A5 pro Blatt. Was eine Saison hält, rechtfertigt ein Heft oder dicken Karton.

3. Wo wird sie gelesen? Auf kleinen Terrassentischen ist ein aufgeklapptes A4 im Weg. An der Theke lässt sich ein Bildschirm oder ein A3 an der Wand lesen, ohne dass jemand fragen muss. In den sozialen Medien funktionieren Hochformate am besten.

Die Papierformate im Einzelnen

DIN A4. Der Allrounder: Standardhüllen, Klemmbretter und Speisekartenmappen sind dafür gemacht. Es fasst zwei Spalten und, beidseitig bedruckt, eine ziemlich vollständige Karte.

US Letter. Das amerikanische Gegenstück zu A4 und das Papier in jedem Drucker in den USA. Im deutschsprachigen Raum brauchst du es praktisch nie; nur wenn du die Karte in Nordamerika drucken lässt, wählst du dieses Format in MenuDesign, damit das PDF zum Papier passt.

Schmale A4. So hoch wie ein A4, aber schmaler. Du hältst sie mit einer Hand, sie braucht wenig Platz auf dem Tisch und zwingt dich zur Auswahl. Beliebt bei Restaurants mit eigener kulinarischer Handschrift, bei Cocktailbars und für Dessertkarten.

DIN A5. Ein halbes Blatt. Perfekt für den Mittagstisch und für Dessert- oder Kaffeekarten. Bei so wenig Platz zählt jedes Wort.

Zwei A5 pro Blatt. Dasselbe Menü zweimal auf einem A4 quer. Drucken, in der Mitte durchschneiden, und du hast zwei Menüs: die Hälfte an Papier und Tinte.

A3-Plakat. Zum Aufhängen oder für den Kundenstopper. Große Schrift, die sich aus ein paar Metern Entfernung lesen lässt.

Heft. A3-Bögen, zu einem A4-Heft gefaltet, mit Titel- und Rückseite. Für lange Karten oder Karten mit integrierter Weinkarte.

Wickelfalz. Ein A4 quer, dreifach gefaltet: Titelseite, Rückseite und vier Felder für die Karte. Gefaltet hat er das Format DIN lang (99 × 210 mm). Ein Klassiker für Außer-Haus oder als Beilage in der Liefertüte.

Bildschirmformate

Die Bildformate sind dafür da, das Tagesmenü in den sozialen Medien zu posten (Post 4:5 oder Story 9:16) oder die Karte auf einem Fernseher im Lokal zu zeigen (16:9). Am Bildschirm ist weniger mehr: Der Bildschirm 16:9 wird aus der Entfernung gelesen, zeig also eine Auswahl statt der ganzen Karte.

Format wechseln, ohne etwas neu zu machen

In MenuDesign sind Inhalt und Design getrennt. Du schreibst die Karte einmal und bekommst sie als DIN A4 für die Tische, als A3 fürs Schaufenster und als Story für Instagram, alles im selben Design. Die Schriftgröße passt sich innerhalb lesbarer Grenzen selbst an; wenn die Schrift in einem Format zu klein wird, ist das ein Zeichen, ein Format größer zu wählen oder Gerichte zu streichen. Jedes Format ist kostenlos.

Häufige Fragen

Welches Format ist für Speisekarten am üblichsten?

In Deutschland, Österreich und der Schweiz DIN A4 (210 × 297 mm): Es passt in die meisten Hüllen und Speisekartenmappen, lässt sich auf jedem Drucker drucken und fasst zwei Spalten mit Gerichten.

Welches Format nehme ich für den Mittagstisch?

DIN A5 (148 × 210 mm). Wenn du zwei pro Blatt druckst, brauchst du nur die Hälfte des Papiers: ein A4 quer mit zwei gleichen Menüs, das du in der Mitte durchschneidest.

Kann ich dasselbe Design in mehreren Formaten verwenden?

Ja. In MenuDesign wechselst du das Format, und die Karte wird mit demselben Design und demselben Inhalt neu gesetzt.

Wie groß ist eine schmale Speisekarte?

Die schmale A4 von MenuDesign misst 140 × 297 mm: die Höhe eines A4-Blatts und zwei Drittel seiner Breite. Druck sie auf A4 und schneid sie zu oder lass sie auf Maß schneiden.