Nach Betriebsart

Speisekarte für den Burgerladen

Burger einzeln oder als Menü, Extras, Soßen und Shakes. Eine Burger-Karte muss klar zeigen, was in jedem Burger steckt und was es kostet, etwas dazuzunehmen.

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Illustration zum Ratgeber: Speisekarte für den Burgerladen

Typische Rubriken

  1. Zum Teilen: Nachos, Chicken Wings, Onion Rings, Mozzarella-Sticks.
  2. Burger: das Herz der Karte.
  3. Veggie: pflanzliche oder vegane Burger, in einer eigenen Rubrik.
  4. Außerdem: Hot Dogs, Chicken-Burger, Salate.
  5. Beilagen und Soßen.
  6. Desserts und Shakes.
  7. Getränke.

Einzeln oder als Menü: zwei Spalten

Das ist die häufigste Frage an der Theke. Beantworte sie mit zwei Preisspalten:

Einzeln Menü
Classic 10,90 14,90
Bacon Cheeseburger 12,50 16,50
Veggie 11,90 15,90

Beispielpreise in Euro. Unter die Beschriftung kommt ein Hinweis: „Menü: mit Pommes und Getränk (0,33 l)“. Lässt sich die Beilage tauschen (Süßkartoffelpommes, Salat), sag, was es kostet. Für die Kasse teilst du den Menüpreis auf: Seit 2026 gelten für Speisen 7 % Mehrwertsteuer, für Getränke weiter 19 %. Der Mehrwertsteuer-Rechner hilft dabei.

Zutaten in fester Reihenfolge

Die Beschreibung eines Burgers ist seine Zutatenliste. Schreib sie immer in derselben Reihenfolge:

  1. Patty und Gewicht: „180 g Rind“.
  2. Käse.
  3. Toppings: Bacon, Zwiebeln, Gurken.
  4. Soße.
  5. Bun, wenn du mehrere hast.

Smokehouse – 180 g Rindfleisch-Patty, Cheddar, Bacon, Röstzwiebeln und Barbecue-Soße. Brioche-Bun.

Extras und Sonderwünsche

Ein Hinweis unter der Burger-Rubrik deckt alles ab:

Doppeltes Patty +3,50 · Extra Käse +1 · Extra Bacon +1,50 · Glutenfreies Bun +1,50

Servierst du Burger rosa, schreib es auf die Karte („Medium gebraten, auf Wunsch durch“). Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät empfindlichen Gruppen wie Schwangeren, kleinen Kindern und älteren Menschen, Fleisch nur durchgegart zu essen; ein Hinweis auf der Karte hilft ihnen bei der Wahl. Bietest du glutenfreie Buns an, denk an die gemeinsame Grillplatte und die Fritteuse.

Allergene: wo sie stecken

  • Bun: fast immer Gluten; oft Sesam, und im Brioche-Bun Eier und Milch.
  • Käse: Milch.
  • Soßen: Mayonnaise und Aioli (Eier), Senf- oder Haussoßen (Senf, Eier), Barbecue-Soße (je nach Marke Senf, Sellerie oder Sulfite).
  • Fleisch: Manche Burger-Mischungen enthalten Sulfite oder Gluten (Paniermehl). Lass dir vom Lieferanten das Datenblatt geben.
  • Shakes: Milch und je nach Sorte Schalenfrüchte, Erdnüsse oder Gluten (Kekse).
  • Gemeinsame Fritteuse: Frittierst du panierte Onion Rings und Pommes im selben Öl, können die Pommes Spuren von Gluten tragen.

Markier jedes Allergen anhand deiner Rezepte und der Datenblätter deiner Lieferanten. In Deutschland kommen die Zusatzstoffe dazu: Bacon, Gurken und gekaufte Soßen enthalten oft Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker, die mit Fußnoten gekennzeichnet werden. Der Ratgeber zu Allergenen auf der Speisekarte erklärt, wie du sie zeigst.

Kinderkarte und Kombis

Kommen viele Familien, macht eine Kinderkarte zum Festpreis vieles leichter: ein kleiner Burger oder Nuggets, Pommes, ein Getränk und ein einfaches Dessert. Sag, für welches Alter sie gedacht ist; der Ratgeber zur Kinderkarte hat mehr Ideen.

Kombis zum Teilen (zwei Burger, zwei Beilagen und zwei Getränke) funktionieren gut als eigene Rubrik, mit Gesamtpreis und einer Liste, was dabei ist. Und hast du einen Burger des Monats, heb ihn mit dem Etikett „Neu“ hervor, statt die ganze Karte zu ändern.

Design

  • Bloque, das Design der Vorlage, mit kräftiger Schrift und Gelb, gemacht für Burgerläden.
  • Diner, Taquería und Cartel passen auch zu Streetfood-Lokalen.
  • DIN-A3-Plakat oder 16:9-Bildschirm hinter der Theke, damit man auf einen Blick bestellt, DIN A4 auf den Tischen und ein Post oder eine Story, um den Burger des Monats anzukündigen.

In MenuDesign erstellen

Öffne die Vorlage für die Burger-Karte oder mach ein Foto deiner aktuellen Karte. Pass die Spalten an, markier Allergene und Etiketten (vegan, scharf, neu) und lade das PDF oder das Bild für deinen Bildschirm herunter. Kostenlos, ohne Konto.

Häufige Fragen

Wie gebe ich den Preis für einen Burger einzeln und als Menü an?

Mit zwei Preisspalten, „Einzeln“ und „Menü“, und einem Hinweis, was das Menü enthält: „Menü: mit Pommes und Getränk (0,33 l)“.

Sollte ich das Gewicht des Pattys angeben?

Pflicht ist es nicht, aber es hilft sehr: Die Gäste vergleichen und verstehen, warum ein Burger mehr kostet als ein anderer. „180 g Dry-Aged-Rind“ sagt mehr als „großer Burger“.

Welche Allergene stecken meist in einem Burger?

Das Bun enthält fast immer Gluten und oft Sesam, Eier oder Milch; der Käse Milch; Soßen wie Mayonnaise oder Senfsoße Eier und Senf. Prüf die Datenblätter deiner Lieferanten.