Speisekarten-Design

Crudo. Brutalistisch und urban.

Schwarz auf Weiß, eine einzige Monospace-Schrift, kräftige Linien und jede Rubrik in einem eigenen Kasten mit Index in eckigen Klammern. Crudo dekoriert nicht: Es ordnet.

Beispielkarte im Design Crudo
Speisekarte
Beispiel-Tagesmenü im Design Crudo
Tagesmenü
Überschriften
IBM Plex Mono
Fließtext
IBM Plex Mono
Farben
Spalten auf A4
2
Punktlinie bis zum Preis
Nein
Ideal für
Specialty-Coffee-Café, urbane Bar, Craft-Beer-Bar, modernes Brunch-Lokal, Naturweinbar

Kräftige Linien und Kästen

Crudo ist eine brutalistische Karte: Alles steht in IBM Plex Mono, einer technisch wirkenden Monospace-Schrift, schwarz auf weiß, ohne ein einziges Ornament. Oben eine kräftige Linie und der Name des Lokals, riesig, in Versalien und eng gesetzt. Darunter eine Zeile mit Angaben, in Zellen geteilt: links der Untertitel, rechts der Monat, getrennt durch eine senkrechte Linie.

Jede Rubrik ist ein Kasten mit kräftiger Oberkante und einem Kopf mit ihrem Index in eckigen Klammern, [01], und dem Titel in Versalien. Darin ist jedes Gericht eine Tabellenzeile, getrennt durch eine feine Linie, mit dem Namen fett, der Beschreibung darunter und dem Preis rechtsbündig. Ein hervorgehobenes Gericht hat links einen dicken schwarzen Balken. Unten folgen eine weitere kräftige Linie, die Allergen-Legende und die Kontaktdaten, durch Striche getrennt.

Für welche Karte es passt

Specialty-Coffee-Cafés, urbane Bars, Craft-Beer-Bars, Naturweinbars und Designlokale. Es ist eine sehr strukturierte Karte: Die Kästen trennen die Rubriken ohne jede Farbe, und dank der Zeilen findet man jeden Preis sofort. Es passt zu kurzen Karten mit direkten Namen („Flat White“, „Avocado-Toast“), bei denen die Monospace-Schrift glänzt.

Magst du Monospace, willst aber mehr Wärme, vergleich es mit Ticket. Für eine ebenso strenge Ordnung mit serifenloser Schrift und einem Hauch Rot sieh dir Suizo an.

Formate, in denen es am besten wirkt

  • DIN A4 in zwei Spalten: das Original-Layout, für den Tisch oder die Wand.
  • Schmale A4 oder DIN A5: In einer Spalte stapeln sich die Kästen wie eine Liste.
  • Bildschirm 16:9: von der Theke aus lesbar, mit den Kästen in drei Spalten.
  • Tagesmenü und Wochenkarte: jeder Gang oder jeder Tag in seinem eigenen Kasten und der Preis im letzten.

Tipps, um das Beste herauszuholen

  • Halte die Namen der Gerichte kurz und direkt: In einer Monospace-Schrift braucht jeder Buchstabe gleich viel Platz, deshalb brechen lange Namen früher um.
  • Namen aus ein oder zwei Wörtern gewinnen an Kraft: Der Name des Lokals steht in Versalien und sehr groß.
  • Es funktioniert in reinem Schwarz, aber du kannst die Schriftfarbe gegen ein Tintenblau oder ein sehr dunkles Grün tauschen, ohne den Charakter zu verlieren.
  • Nimm Preisspalten für Größen (Tasse, Becher) oder Mengen (0,3 l, 0,5 l): Die Überschriften stehen im Kopf des Kastens.

Farben, Schriften, Spalten und Format änderst du im Editor, ohne dass das Design verloren geht. Es funktioniert in DIN A4, schmaler A4, A5 und A3, als Heft, als Wickelfalz und als Bild für Social Media.

Häufige Fragen

Was sind die Zahlen in eckigen Klammern?

Das ist der Index jeder Rubrik, [01], [02] …, automatisch hinzugefügt. Auf der Wochenkarte erscheint er nicht, weil der Wochentag diese Aufgabe schon übernimmt.

Eignet es sich für ein Tagesmenü?

Ja. Jeder Gang steht in seinem eigenen Kasten mit zentrierten Gerichten, und der Preis schließt die Seite in einem weiteren Kasten ab, mit dem Betrag groß rechts.

Warum gibt es keine Ornamente?

Genau das ist die Idee: Die Linien, die Kästen und die Zeile mit Angaben im Kopf sind das Design. Willst du dieselbe Ordnung mit etwas Farbe, sieh dir Suizo an.

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