Speisekarten-Design

Serigrafía. Zwei Farben.

Marineblau und Rosa, mit leicht verrutschtem Passer wie bei einem handgezogenen Siebdruck. Eine Karte mit dem Flair eines Konzertplakats, die sich trotzdem mühelos liest.

Beispielkarte im Design Serigrafía
Speisekarte
Beispiel-Tagesmenü im Design Serigrafía
Tagesmenü
Überschriften
Syne
Fließtext
Instrument Sans
Farben
Spalten auf A4
2
Punktlinie bis zum Preis
Nein
Ideal für
Specialty-Coffee-Café, Brunch-Café, Cocktailbar, moderne Bar, Food Truck

Zwei Farben, leicht versetzt

Beim Siebdruck wird jede Farbe durch ein eigenes Sieb gedruckt, und wenn sie nicht perfekt übereinanderliegen, blitzt der Rand der zweiten Farbe hervor. Dieses Design stellt diesen glücklichen Zufall nach: Der Name des Lokals in sehr fetten Versalien der Syne hat ein rosa „Geisterbild“ dahinter, leicht versetzt. Die Rubriktitel wiederholen den Trick mit einem verschobenen Farbblock unter den Buchstaben, und ein rosa Balken begleitet den Untertitel.

In der oberen rechten Ecke erinnert ein Punktmuster, das immer kleiner wird, an das Raster eines gedruckten Plakats. Die Gerichte stehen in Instrument Sans, einer klaren serifenlosen Schrift, mit fetten Preisen rechts. Ein hervorgehobenes Gericht hat einen feinen Rahmen und einen Balken in der Akzentfarbe.

Für welche Karte es passt

Es passt zu Lokalen mit klarer grafischer Identität: Specialty-Coffee-Cafés, Brunch-Cafés, Cocktailbars, Bars mit jungem Publikum. Es eignet sich für mittelgroße Karten mit kurzen Rubriknamen, die in Versalien gut aussehen: „Kaffee“, „Toast“, „Klassiker“, „Eigenkreationen“.

Der Versatz bleibt in den Überschriften. Beschreibung und Preis jedes Gerichts sind gestochen scharf, sodass sich die Karte genauso gut liest wie eine schlichte.

Formate, in denen es am besten wirkt

  • DIN A4 in zwei Spalten: das ganze Layout, mit dem Raster in der Ecke.
  • Post im Format 4:5 oder Story 9:16: Die riesige Überschrift mit ihrem rosa Schatten wirkt auf dem Handy richtig gut.
  • Plakat in DIN A3: fürs Schaufenster oder die Wand, wie ein Konzertplakat.

Der Zauber liegt im Farbpaar. Marineblau und Koralle ist die Voreinstellung, aber Grün und Orange oder Schwarz und Gelb funktionieren genauso gut.

Tipps, um das Beste herauszuholen

  • Spiel mit kontrastreichen Farbpaaren: Marineblau und Koralle, Grün und Orange, Schwarz und Gelb. Der Effekt lebt davon, dass die zweite Farbe neben der ersten hervorblitzt.
  • Kurze Namen wirken am besten: Die Überschrift steht in riesigen Versalien, ein langer Name braucht mehrere Zeilen.
  • Halte die Rubriknamen kurz (Kaffee, Toast, Klassiker): Sie stehen in Großbuchstaben mit ihrem Farbblock.
  • Für soziale Netzwerke nutzt der Post 4:5 des Tagesmenüs die große Überschrift richtig gut aus.

Farben, Schriften, Spalten und Format änderst du im Editor, ohne dass das Design verloren geht. Es funktioniert in DIN A4, schmaler A4, A5 und A3, als Heft, als Wickelfalz und als Bild für Social Media.

Häufige Fragen

Kann ich beide Farben ändern?

Ja. Die Schriftfarbe steuert den Text, die Akzentfarbe den versetzten Schatten, das Raster und die Details. Ändere sie getrennt, bis du dein Paar gefunden hast.

Erschwert der Versatz das Lesen?

Nicht bei den Gerichten. Der Versatz erscheint nur im Namen des Lokals, in den Rubriktiteln und beim Preis des Tagesmenüs; Beschreibungen und Preise der Karte sind gestochen scharf.

Eignet es sich für eine lange Karte?

Ja. Zwei Spalten auf DIN A4 fassen mittelgroße Karten, und die Schriftgröße passt sich von selbst an. Wenn du viele Rubriken hast, gibt dir ein Heft mehr Platz, ohne zu quetschen.

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